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Produktionsschule RĂĽsselsheim / GroĂź-Gerau

Erfolgreich produziert

Erfolgreich produziert | Foto: Kultur123
Dies ist ein Beispielbild und kann ersetzt werden.
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Qualifizierung & Beschäftigung für junge Menschen


Die Produktionsschule ist ein Projekt, in dem Jugendliche und junge Menschen im Alter von

14 bis 26 Jahren auf vielfache Weise unterstĂĽtzt werden.


Bei Produktionsschule steckt das Wort „Schule“ zwar im Namen, aber die Ausbildung hat nichts mit normalem Schulunterricht zu tun. Die theoretische Qualifizierung erfolgt im praktischen Tun in der Produktion. Vermittelt werden neben beruflich-handwerklichen Fähigkeiten insbesondere auch persönlich-soziale, sprachliche und interkulturelle Kompetenzen.


In der Produktionsschule lernen die jungen Menschen durch viele praktische Tätigkeiten auch theoretische Grundfertigkeiten, um Produkte herzustellen und Dienstleistungen zu erbringen. Dabei entdecken sie ihre Kompetenzen und bauen sie aus.

Die VerknĂĽpfung von praktischem Tun und handlungsorientierter Wissensvermittlung ist hierbei elementarer Bestandteil. Zentrale Lernaufgaben sind es, einen stabilen Lebens- und Arbeitsrhythmus zu erlernen und zu trainieren sowie einen unmittelbaren Bezug von Theorie und Praxis herzustellen.

Ziel ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen neuartige Zugangswege zum Leben, Lernen und Arbeiten zu eröffnen.


Haus & Garten
Dieser Produktionsbereich nimmt sowohl Aufträge für Farb-, Holz– und Metallarbeiten als auch aus dem Bereich Garten- und Landschaftspflege entgegen. Zudem lernen die jungen Menschen, kunstgewerbliche Gegenstände herzustellen, die später auf Märkten verkauft werden.

Catering
Dieser Produktionsbereich nimmt Aufträge für die Bewirtung von kleinen und großen Gruppen entgegen und übernimmt den Service vor Ort.

Reale Aufträge
Die gesamte Auftragsabwicklung erfolgt in der Produktion. Von der Auftragsannahme über die Angebotsabgabe bis hin zur Rechnungstellung an die Kund*innen werden administrative Tätigkeiten von den Teilnehmenden ausgeführt. Auch die Vermarktung der Produkte wird in der Produktion organisiert.

Ausbildungsstruktur
Der Wochen- und Tagesplan orientiert sich an den Aufträgen und an den Bedürfnissen der einzelnen Teilnehmenden sowie der gesamten Gruppe. Der Tagesablauf sieht so aus:

  • Gemeinsamer Start mit Auftragsklärung, Bearbeitungsstatus, Tagesplan, Wochenplan und individuellem Lernplan
  • Gemeinsames FrĂĽhstĂĽck: Dieses wird abwechselnd von den Teilnehmenden zubereitet. Es besteht auch die Möglichkeit, sich Lunchpakete fĂĽr den Tag zuzubereiten
  • Qualifizierung in der Produktion
  • Zusatzangebote bei Bedarf und regelhaft in bestimmten Phasen (z.B. Vorbereitung auf die HauptschulabschlussprĂĽfung, Deutsch als Zweitsprache, Bewerbungstraining, Gruppen- und Einzelcoaching und Beratung)
  • Gemeinsamer Tagesabschluss
  • Kulturelles Wahlpflichtangebot an einem halben Tag in der Woche

Vielfältige Fähigkeiten
Die Teilnehmenden werden grundsätzlich für beide Produktionsbereiche fit gemacht, so dass bei Aufträgen jede*r eingesetzt werden kann.

Sprachförderung
Die sprachsensible Produktion ist grundsätzlich geeignet, Lernsituationen für alle Teilnehmenden zu vereinfachen und die Komplexität der Anforderungen zu verringern. Eine zusätzliche Unterstützung erfolgt darüber hinaus bei Bedarf durch die gezielte Deutsch-als-Zweitsprache-Förderung.

Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss
Teilnehmende ohne Schulabschluss werden gezielt auf die Hauptschulabschlussprüfung vorbereitet, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen (sprachliche Fähigkeiten, Kostenzusage des Auftraggebers).

Sozialpädagogische Begleitung
Die intensive sozialpädagogische Begleitung beginnt bei der Tagesstruktur der Teilnehmenden, bespricht Mobilität, Behördenangelegenheiten, finanzielle Angelegenheiten, die Situation und Bedarfe der Teilnehmenden. Mit den Teilnehmenden werden die Schritte zur Zielerreichung festgelegt und überprüft. Darüber hinaus stehen der gruppenpädagogische Ansatz, Mitbestimmung und Verantwortungsübernahme im Vordergrund.

Shuttle-Service
Bei Bedarf steht für Teilnehmende aus dem Südkreis Groß-Gerau ein täglicher Shuttle-Service vom Wohnort zur Produktionsschule und wieder zurück zur Verfügung.

Kosten
Es entstehen durch die Teilnahme keine Kosten. Die Fahrkosten für Bus und Bahn werden in Höhe einer Monatskarte für Auszubildende oder des Schülertickets Hessen übernommen.
​​​​​​​Die Maßnahme wird im Rahmen des Landesprogramms „Qualifizierung & Beschäftigung“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Hessen gefördert und mit Mitteln des Kommunalen Jobcenters Kreis Groß-Gerau und der Stadt Rüsselsheim am Main kofinanziert.

Beginn / Dauer
Bei freien Plätzen ist der Einstieg jederzeit möglich, die Dauer wird individuell festgelegt. Die Produktionsschule läuft an fünf Tagen in der Woche. Die Wochenarbeitszeit beträgt 30 Stunden. Es besteht Urlaubsanspruch.

Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt über die Integrationsfachkraft beim Kommunalen Jobcenter, das zuständige Jugendamt oder die Beratungsstelle für Ausbildung und Arbeit der Volkshochschule. Gerne können Sie sich auch direkt an uns wenden.

Flyer zum Download

Flyer in einfacher Sprache

Kooperationen, Förderung & Sponsoring

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