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R├╝ckblick nach vorn

Sabine Pillwitz-Schaum | Foto: Kultur123


Die K├╝nstlerin und Dozentin Sabine Pillwitz-Schaum  verabschiedet sich mit der Ausstellung ÔÇ×R├╝ckblick nach vornÔÇť
im Rathaus der Stadt R├╝sselsheim am Main von ihrer T├Ątigkeit
f├╝r die Volkshochschule von Kultur123 Stadt R├╝sselsheim.

Die Ausstellung ist vom 21. Oktober bis zum 5. November 2018  in der Lobby vor dem Ratssaal (Eingang Faulbruchstra├če) jeweils zu den ├ľffnungszeiten des Rathauses zu sehen.


ÔÇ×Es war von Anfang an ein tolles Gef├╝hl, die k├╝nstlerischen F├Ąhigkeiten der Teilnehmer*innen entdecken und ihre Entwicklung begleiten zu k├Ânnen,ÔÇť sagt Sabine Pillwitz-Schaum im R├╝ckblick auf 17 Jahre als Dozentin von Kunstkursen an der Volkshochschule von Kultur123 Stadt R├╝sselsheim. Mit einer gro├čen Ausstellung verabschiedet sich die 1955 in Leipzig geborene K├╝nstlerin nun von ihrer Unterrichtst├Ątigkeit an der vhs.

Die Schau mit dem Titel ÔÇ×Blick zur├╝ck nach vornÔÇť wird insgesamt rund 30 Arbeiten umfassen. Die meisten davon sind neu entstanden, aber auch einige ├Ąltere Arbeiten ├Âffnen die Perspektive auf die Geschichte der Arbeiten von Sabine Pillwitz-Schaum. Inspiriert wurde die K├╝nstlerin f├╝r die Ausrichtung der Ausstellung unter anderem vom Motto ÔÇ×bewegtÔÇť, dem aktuellen Fokusthema von Kultur123. ÔÇ×Das wollte ich unbedingt im ├╝bertragenen Sinne aufgreifenÔÇť, sagt die K├╝nstlerin. Sowohl in gro├čformatigen Gem├Ąlden als auch in grafischen Arbeiten hat sich sie sich mit dem Thema besch├Ąftigt ÔÇô das Ergebnis ist eine Reihe im besten Sinne bewegender und bewegter Bilder.

Die Begeisterung f├╝r die Malerei verortet Sabine Pillwitz-Schaum biografisch bereits in ihrer Kindheit. Zun├Ąchst f├╝hrte sie ihr Weg der Auseinandersetzung mit Form und Gestaltung aber ├╝ber den Druck: Sie absolvierte in den 1970er-Jahren eine Ausbildung als Schriftsetzerin in Leipzig. Und in ihrem Werk setzt sie bis heute immer wieder auch druckgrafische Akzente.

1990 zog die K├╝nstlerin aus Leipzig nach Nauheim, wo sie seither in der Region als K├╝nstlerin ebenso wie als Dozentin pr├Ąsent ist. Mit dem Unterrichten begann Sabine Pillwitz-Schaum Ende 1990er-Jahre zun├Ąchst in Trebur, wo sie ihr erstes Atelier er├Âffnet hatte. Dort gab sie Kunstkurse f├╝r Kinder, die gro├čen Zuspruch aus der ganzen Region fanden. ÔÇ×Ich habe nach wie vor viele gute Kontakte aus dieser ZeitÔÇť, sagt die K├╝nstlerin.

Zur Dozentur an der Volkshochschule R├╝sselsheim kam Sabine Pillwitz-Schaum schlie├člich ├╝ber eine Ausstellung in der Schalterhalle der Volksbank R├╝sselsheim: Nach der gro├čen Vernissage wurde sie von den damaligen Leitungen Iris Bergmiller und Karl-Heinz Becker angesprochen. ÔÇ×Am Anfang hatte ich schon einigen Respekt davor gehabt, mit Erwachsenen zu arbeitenÔÇť, erinnert sich die K├╝nstlerin. Aber nach dem Erarbeiten des entsprechenden Konzeptes f├╝r einen Anf├Ąnger- sowie einen Fortgeschrittenenkurs zum Thema ÔÇ×Faszination AcrylÔÇť erwiesen sich der Einstieg in die Kurspraxis als ausgesprochen harmonisch und kreativ.

ÔÇ×Die Kurse in der Unterrichtsst├Ątte K├╝rbisstra├če der vhs waren von Anfang gut besuchtÔÇť, sagt Frau Pillwitz-Schaum. Nach einigen Jahren legte sie die Anf├Ąnger- und Fortgeschrittenenkurse zusammen. Denn viele Teilnehmer*innen blieben dem Angebot auf Dauer verbunden. Wer ganz neu in das Angebot einstieg, wurde durch Einzelf├Ârderung in die Gruppe integriert.

Neben den Kursen f├╝r Erwachsene gab sie regelm├Ą├čig auch Sommerkurse an der vhs f├╝r Kinder. Themen waren zum Beispiel ÔÇ×Die Mathematik in der KunstÔÇť oder ÔÇ×Eine Reise durch den menschlichen K├ÂrperÔÇť. Die Strahlkraft dieses Angebotes reichte weit ├╝ber R├╝sselsheim hinaus, die teilnehmenden M├Ądchen und Jungen kamen bis aus dem Rheingau.

Was ihr im R├╝ckblick am meisten Freude an 17 Jahren Kunstunterricht an der vhs bereitet? ÔÇ×Dass ich geschafft habe, meine eigene Begeisterung f├╝r k├╝nstlerisches Schaffen an so viele Menschen weiterzugebenÔÇť, sagt Sabine Pillwitz-Schaum. Und eine besonders wichtige Erfahrung sei gewesen, dass nicht nur sie Wissen an die Teilnehmer*innen weitergeben konnte, sondern dass sie umgekehrt auch selbst immens viel gelernt habe.Anker 

 

 

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