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Festungsserenade

Das Bild zeigt drei Streichinstrumente.

Seit Jahren gehört die Teilnahme der Musikschule bei Kultur im Sommer zum guten Ton. Nach der erfolgreichen Mitwirkung bei „Sound Truck“ zur Eröffnung des Kultursommers prĂ€sentierte sich die Musikschule nun mit einer eigenen Veranstaltung auf der BĂŒhne im kleinen Festungshof, der neben einer angenehmen Akustik den wĂŒrdevollen Rahmen fĂŒr die Veranstaltung bot.

Unter dem Titel „Festungsserenade“ prĂ€sentierten sich bei bestem Wetter das Blockflötenquartett, das große Blockflötenensemble, das Kammerorchester der Musikschule und das Jugendorchester RĂŒsselsheim.


Bei dem Jugendorchester RĂŒsselsheim handelt es sich um ein Kooperationsorchester, welches gemeinsam von Annegret Weinig-GrĂ€f (Max-Planck-Schule), Michael Martini (Immanuel-Kant-Schule) und Karolina Birkstedt (Musikschule) geleitet wird.

Im Programm wurden neben klassischen KlÀngen von Purcell und Brahms viele Titel aus dem Bereich Filmmusik geboten.


Gleich zu Beginn bot das Blockflötenensemble eine Version des Klassikers „My Heart Will Go On“ aus dem Film „Titanic“. Der Titel „GabrielÂŽs Oboe“ von Ennio Morricone, vorgetragen durch das Kammerorchester, war sicher nicht allen Zuhörern gelĂ€ufig, dagegen fĂŒhlte man sich bei „JÂŽy suis jamais allĂ©â€œ von Yann Tiersen direkt nach Paris versetzt in die fabelhafte Welt der Amelie. Zu den Höhepunkten des Abends gehörte sicher der Auftritt des Jugendorchesters mit Felipe StĂŒnkel an der Solo-Violine, der nach gerade bestandenem Abitur prĂ€zise und mit viel GefĂŒhl das StĂŒck „Legende“ des polnische Komponisten Henryk Wieniawski vortrug. Der Song „The Typewriter“ von Leroy Anderson zĂ€hlte zu den Besonderheiten im Programm. Dabei kam eine mechanische Schreibmaschine zum Einsatz, die durch Paul Schade bedient wurde. Der SchĂŒler des Max-Planck-Gymnasiums haute nach den Vorgaben des Notenblatts mit großem Schwung in die Tasten, betĂ€tigte den Zeilenschalthebel und ließ zwischendurch noch eine kleine Tischglocke erklingen. Mit einem Medley aus „Harry Potter“ wurden die begeisterten Zuschauer nach gut einer Stunde in den lauen Sommerabend entlassen und konnten sich bei dem Angebot an KaltgetrĂ€nken erfrischen.