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BROM

Mittwoch25.01.

Alexander Beierbach (Tenor-, Sopransaxophon)
Jan Roder (Bass)
Christian Marien (Schlagzeug)

BROM – dahinter verbirgt sich in diesem Fall weder ein chemisches Element noch das geheimnisvolle KĂŒrzel einer verschworenen Loge. Die Buchstabenfolge zĂ€hlt die Initiale der Namen dreier Musiker auf. Beierbach, Roder, Marien. Seit 2010 arbeitet das Trio an seiner gemeinsamen Musik, die sich gleichermaßen aus Komposition wie Improvisation nĂ€hrt. Den StĂŒcken von BROM liegt musikalisches Material zugrunde, das in aller Regel vom Bandleader Alexander Beierbach erdacht wurde. Liegt dies auf dem Pult, dann geht es keineswegs um die möglichst perfekte Exekution der Notation. Im Gegenteil: Der Saxophonist versteht seine StĂŒcke letztlich als VorschlĂ€ge, als gestalterische Ausgangs- und Zielpunkte, als Orientierungslinien fĂŒr sich und seine Mitmusiker. „Free Jazz“ hĂ€tte man vor geraumer Zeit dazu gesagt, wohl wissend, dass die in diesem Begriff postulierte Freiheit hier ein zweifehafter Begriff ist. Der offene, regellose Raum hat sich lĂ€ngst als Falle entpuppt. Hör- und Spielgewohnheiten erobern sich vermeintlichen Freiraum zurĂŒck. Beierbachs Kompositionen reagieren demnach auch auf eine kĂŒnstlerische Praxis, die sich lĂ€ngst als Trugbild verraten hat. Jede Band des „freien“ Jazz entwickelt geradezu zwangsweise im Lauf der Zeit eine unverwechselbare IdentitĂ€t. Die Personalstile der beteiligten Musiker sind stĂ€rker als das Angebot, sich nichts und niemanden unterordnen zu mĂŒssen. Was allerdings vom „Free Jazz“ bleibt, sind individuelle Artikulationsformen und Improvisationsweisen, die sich im Lauf der Zeit einschleifen. Die Entwicklungsgeschichte dieser Band blickt auf eine lange Dauer zurĂŒck. 2013 erschien ihre erste CD, „there.“, 2018 fixierten die drei Musiker mit „Cardboard Sea“ eine weitere Zwischenbilanz kollektiver KreativitĂ€t. So gesehen, beschreibt der Name BROM in trefflicher Sachlichkeit einen ĂŒber Jahre hart erarbeiteten Ausdruck. Diese Musik stammt von Alexander Beierbach, Jan Roder und Christian Marien und keinem anderem. Sie könnte auch von keinem anderen gespielt werden. Sie gehört nur diesen drei KĂŒnstlern. Und darin liegt ein Maximum an Freiheit.

Veranstaltungsort: Foyer | Spieldauer: 90 Min. keine pause

Eintritt: 15 Euro
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www.alexanderbeierbach.de
www.janroder.de
www.christianmarien.de

Veranstalter: Kultur123 Stadt RĂŒsselsheim, Kultur & Theater