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Classic-Café

Classic Cafe 2017 | Foto: F. Beyer

Das besondere an diesem Konzert war, dass eine für alle Schülerinnen und Schüler eigentlich alltägliche
Situation, nämlich das Musizieren mit den Lehrkräften, auf die Bühne - oder besser gesagt in das Foyer des
Theaters - geholt wurde. Dem überaus zahlreich erschienen Publikum wurde Kammermusik verschiedenster Couleur geboten.

Zu Beginn durften die jungen Geigerinnen Ina Schneiker, Lea Antunovic und Pauline Petek gemeinsam mit ihrer Lehrerin Veronika Killewald-Aussenhof ein Quartett von Telemann zum besten geben. Später im Konzert waren sie nochmals mit gänzlich anderer Musik zu hören. Unter der Leitung von Gitarrenlehrer Florian Beyer und mit zusätzlicher Unterstützung von Susanne Hristov (Gitarre) und Luisa Pieper (Kontrabass), spielten sie irische Folksongs.

Die Gitarrenabteilung der Musikschule war noch mehrfach am Konzertgeschehen beteiligt:
Ob im Duett (Kevin Tran und Florian Beyer) oder zu sechst (Alexander Gnatyuk, Kilian Kristyanto und Max Broksch zusammen mit den Lehrkräften Monika Schmidt, Sergio Bermúdez Bullido und Florian Beyer) wurde südamerikanische Folklore geboten.
Das Erwachsenenensemble (unter der Leitung von Norbert Preisler) bildete den Abschluss des Konzerts und präsentierte eine bunte Palette von Filmmusik bis hin zu modernen Kompositionen für Gitarrenensemble.
Überaus souverän und fein musizierte die Gruppe beispielsweise Lars Wüllers „Neuenburger Impressionen“.

Aber auch die anderen Abteilungen der Musikschule kamen nicht zu kurz:
Die Flötistinnen und Flötisten boten Musik aus verschiedensten Epochen. Die zwei Blockflötistinnen Anne Ilic und Julia Zimmermann - mit einer „Sonata per due flauti traversi“ von G.F. Händel (begleitet von Barbara Arnold-Ernst und Monika Graf am Basso Continuo mit Klavier und Cello) - überzeugten durch Stilsicherheit und expressive Musikalität.

Das Flötenorchester „Pfeifkonzert“ (unter der Leitung von Uwe Schmidt) überraschte mit seinen vielfältigen Flötenarten und -größen und dem daraus resultierenden Klang in den typisch katalanischen Sardanas von Claude-Henry Joubert.

Robert Baumgartner und seine Geigenschülerin Laura Schöppner luden im elegischen „Merry Go Round Life“ von Joe Hisaishi zum träumen ein.

Und auch am Klavier war einiges geboten. Lilit Sekonyan und Anahit Melkonyan musizierten mit ihrer Lehrerin Susanne Wassenich „Happiness“ aus der Microjazz-Sammlung von Christopher Norton. Ein besonderes Highlight des Konzerts war Anahits Eigenkomposition „In Time“, welche sie mit viel Temperament, Ausdruck und Freude präsentierte.

Kurzweilig führte Musikschulleiter Thomas Müller, welcher den Stolz und die Freude über die Leistungen der Schülerinnen und Schüler sowie der Kolleginnen und Kollegen nur schwer verbergen konnte, durch das Konzert und bot dabei allerlei wissenswertes zu den Stücken, Komponisten und Ausführenden.